Die Usedomer Zeitung berichtet über aktuelle Entwicklungen auf der Insel Usedom. Im Mittelpunkt stehen Nachrichten aus den Kaiserbädern Heringsdorf, Ahlbeck und Bansin, aus Zinnowitz, Trassenheide, Karlshagen und Peenemünde sowie aus dem Usedomer Achterland.
Veröffentlicht am 17. August 2026
Auf Usedom erscheinen am Mittwoch, 19. August, gleich zwei neue amtliche Mitteilungsblätter. Das Amt Usedom-Süd veröffentlicht seine August-Ausgabe für Gemeinden von Zempin bis zur polnischen Grenze und zur Zecheriner Brücke. Auch das Amt Usedom-Nord hat den 19. August als Erscheinungstermin für die nächste Ausgabe von „Der Usedomer Norden“ vorgesehen. Einwohner erhalten darin amtliche Bekanntmachungen und Informationen aus ihren Gemeinden.
Quelle: Amt Usedom-Süd; Amt Usedom-Nord
Veröffentlicht am 17. August 2026
Wer sich beim Amt Usedom-Nord als Sachbearbeiter im Bereich Tiefbau und Unterhaltung bewerben möchte, muss die Unterlagen spätestens heute einreichen. Die Verwaltung hatte für die ausgeschriebene Stelle den 17. August als Ende der Bewerbungsfrist festgelegt. Das Amt mit Sitz in Zinnowitz betreut die Gemeinden Zinnowitz, Trassenheide, Karlshagen, Mölschow und Peenemünde.
Quelle: Amt Usedom-Nord
Veröffentlicht am 17. August 2026
Koserow, Loddin, Ückeritz, Zempin und Zinnowitz dürfen ihre staatliche Anerkennung als Seebäder weiterführen. Das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern übergab die entsprechenden Urkunden Ende Juli in Zinnowitz. Nach Angaben des Landes bestätigt die erneute Anerkennung die Qualität der touristischen Infrastruktur und Angebote in den fünf Orten. Für Usedom ist die Auszeichnung besonders wichtig, da der Tourismus einen zentralen Wirtschaftsfaktor der Insel bildet.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern
Veröffentlicht am 17. August 2026
In Kölpinsee wird die Planung für einen neuen Nahversorgungsmarkt angepasst. Die Gemeinde Loddin hat den Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 22 wegen einer Standortänderung erweitert. Gleichzeitig wurde für den erweiterten Bereich eine Veränderungssperre beschlossen. Die entsprechenden Bekanntmachungen stammen vom 3. Juli. Das Vorhaben ist für die örtliche Versorgung von Einwohnern und Gästen in der Inselmitte von Bedeutung.
Quelle: Gemeinde Loddin; Amt Usedom-Süd
Veröffentlicht am 17. August 2026
Totfunde von Kegelrobben beschäftigen weiterhin die zuständigen Behörden an der Ostseeküste. Seit Anfang Mai wurden mehr als 20 tote Tiere an der Ostküste Rügens, im Greifswalder Bodden und vereinzelt an der Außenküste Usedoms registriert. Mehrere Kadaver werden wissenschaftlich untersucht. Das Umweltministerium betont, dass die Todesursachen noch nicht abschließend geklärt sind und derzeit keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit der Fischerei in Mecklenburg-Vorpommern vorliegen.
Quelle: Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern

Veröffentlicht am 17. August 2026
Die geplante Natura-2000-Station für Usedom ist einen wichtigen Schritt weiter. Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern hat den Auftrag zur Realisierung der Einrichtung vergeben. Die Bekanntmachung erfolgte am 23. Juli. Die Station soll die Arbeit rund um die europäischen Schutzgebiete der Insel unterstützen und damit einen Beitrag zum langfristigen Schutz wertvoller Lebensräume und Arten auf Usedom leisten.
Quelle: Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern; Amt Usedom-Nord
Veröffentlicht am 17. August 2026
Das Amt Usedom-Nord informiert Einwohner und Urlauber über vereinzelte Sichtungen des Kiefernprozessionsspinners im Amtsgebiet. Die Raupen können wegen ihrer feinen Brennhaare gesundheitliche Beschwerden auslösen. Besonders in Wald- und Dünengebieten sollten auffällige Raupengespinste nicht berührt werden. Die Bürgerinformation gehört derzeit zu den wichtigen Hinweisen auf der Internetseite des Amtes Usedom-Nord.
Quelle: Amt Usedom-Nord
Veröffentlicht am 17. August 2026
In Koserow laufen die planungsrechtlichen Vorbereitungen für seniorengerechten Wohnungsbau am Steinberg. Grundlage ist der Bebauungsplan Nr. 18, der mit einer Änderung des Flächennutzungsplanes verbunden ist. Die Gemeinde hatte dazu im Frühjahr die Beteiligungsunterlagen für den Vorentwurf veröffentlicht. Das Projekt greift ein wichtiges Thema auf der Insel auf: die Schaffung geeigneten Wohnraums für eine älter werdende Bevölkerung.
Quelle: Gemeinde Ostseebad Koserow; Amt Usedom-Süd
Veröffentlicht am 17. August 2026
Einwohner können biometrische Passbilder inzwischen direkt bei der Amtsverwaltung in Zinnowitz und im Bürgerbüro Karlshagen erstellen lassen. Das Amt Usedom-Nord verlangt dafür sechs Euro pro Aufnahme. Gleichzeitig weist die Verwaltung darauf hin, dass Passbilder in Papierform für entsprechende Ausweisanträge nicht mehr akzeptiert werden können. Der neue Service soll den Gang zum Einwohnermeldeamt vereinfachen.
Quelle: Amt Usedom-Nord
Veröffentlicht am 17. August 2026
Die Regionalbahnlinien RB23 und RB24 bleiben für Einwohner und Urlauber zentrale Verbindungen auf Usedom. Der aktuelle Fahrplan gilt bis zum 12. Dezember 2026. Die Verbindung zwischen Świnoujście und Züssow wird von der Usedomer Bäderbahn im Auftrag von DB Regio Nordost betrieben. Über Züssow besteht Anschluss an das überregionale Bahnnetz, während die Strecke auf der Insel zahlreiche Seebäder und touristische Orte miteinander verbindet.
Quelle: Usedomer Bäderbahn GmbH
Veröffentlicht am 17. August 2026
Die neue Peenestrombrücke bei Wolgast gehört zu den wichtigsten Verkehrsprojekten für die künftige Erreichbarkeit Usedoms. Sie ist Teil der 6,8 Kilometer langen Ortsumgehung Wolgast und soll die B111 künftig südöstlich an der Stadt vorbeiführen. Das Brückenbauwerk allein hat ein Auftragsvolumen von 421 Millionen Euro, für das Gesamtprojekt stehen rund 500 Millionen Euro bereit. Nach aktuellem Planungsstand soll die Ortsumgehung Ende 2029 für den Verkehr freigegeben werden.
Quelle: Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern
Veröffentlicht am 17. August 2026
Die Stadt Usedom bietet aktuell einen Dauerliegeplatz im Hafen Usedom zur Verpachtung an. Nach Angaben des Amtes Usedom-Süd beträgt die Liegegebühr 815 Euro pro Jahr, hinzu kommen Kosten für Wasser, Strom und weitere Leistungen. Interessenten können sich an die Verwaltung in der Stadt Usedom wenden. Der kommunale Hafen liegt am Usedomer See und gehört zu den kleineren Hafenstandorten im südlichen Teil der Insel.
Quelle: Stadt Usedom; Amt Usedom-Süd
Neben kommunalen Themen informieren wir über Verkehr, Wirtschaft, Tourismus, Veranstaltungen und wichtige Entwicklungen, die Einwohner, Urlauber und Gäste der Ostseeinsel betreffen. Auch die Verbindung nach Swinemünde und Themen aus der deutsch-polnischen Grenzregion gehören zur Berichterstattung.